October 30, 2007
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Standortplane fur Slowenien konnten durch die Trägheit der slowenischen Behörden platzen, so heißt es von slowenischen Medien.
Der kanadische Autozulieferkonzern Magna International sucht seit Monaten einen geeigneten Produktionsstandort in Slowenien. Das geplante Werk soll 500 Leute beschäftigen und 64 Mio. Euro kosten. Magna führe bereits seit März Gespräche mit den Verantwortlichen in Laibach, doch durch die Trägheit der Behörden könnten Standortpläne für Slowenien platzen, mutmaßen slowenische Medien.
Geschäfte im Land. Magna International hat in Slowenien bereits ein Unternehmen gegründet, das für die Geschäfte im Land zuständig sein soll. Die Magna-Vertreter vermissen aber konkrete Antworten von der Regierung und lokalen Behörden über einen möglichen Standort. Im März besichtigten sie drei Orte in der slowenischen Untersteiermark, doch konkrete Standortvorschläge seitens der Behörden gab es bisher nicht.
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October 17, 2007
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Die serbische Delta Sport, exklusiver Franchisepartner für die britische Costa Coffee in sieben Westbalkan-Ländern, plant in der zweiten Jahreshälfte 2009 die Eröffnung von 15 Filialen der Coffeeshop-Kette in Slowenien.
Medienberichten zufolge stehen die Standorte noch nicht fest. Delta rechnet mit einem Investitionsaufwand für eine Filiale von 200.000 EUR, das entspricht für die Slowenien-Expansion einem Gesamtaufwand von 3 Mio. EUR.
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October 12, 2007
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Schlechte Zeiten für die 1000 Mitarbeiter von 168 Trafiken und 600 Tabakverkaufsstellen in Kärnten! “Seit dem 16. Juli kann jeder vier Stangen Zigaretten aus Slowenien mitbringen”, stöhnt Gremialobmann Werner Jörgl, “allein im September ist der Umsatz Kärnten-weit um ein Drittel zurückgegangen und in den Grenzbezirken sogar um 70 Prozent – Tendenz steigend.”
Kein Wunder, wie er am Beispiel nachweist: “Wenn fünf Leute je vier Stangen Zigaretten in Slowenien kaufen, sparen sie gemeinsam 300 Euro.” Und da viele dieser Raucher nicht mehr in die Trafik gehen, sinkt dort auch der Umsatz bei Zeitschriften.
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October 11, 2007
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Als Zielgruppe sind Klein- und Mittelunternehmen im Visier, wenn die Banka Sparkasse (Slowenien-Tochter der Kärntner Sparkasse) dieser Tage gemeinsam mit der Intermarket Bank eine Factoring-Bank in Laibach eröffnet. Factoring ist eine Methode der Absatzfinanzierung, wobei die Bank einer Firma Forderungen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungen abkauft. Die Bank (der Faktor) hat das Kreditrisiko, der Kunde ist sofort liquide.
340 Millionen Euro Umsatzvolumen. Der Grund für das Joint Venture liegt wohl in den aussichtsreichen Chancen: Der slowenische Factoring-Markt gilt mit 340 Millionen Euro Umsatzvolumen noch als beinahe unerschlossen, er hat aber zwischen 2003 und 2006 um 100 Prozent zugelegt.
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October 9, 2007
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Wien Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wurden österreichische Unternehmen zu den größten Investoren in den boomenden Ländern Mitteleuropas. Das Erbe der Donau-Monarchie prägte die wirtschaftliche Entwicklung. Fast schien es, als kehrte sie im Bankensektor, im Baugewerbe und der Energiewirtschaft zurück.
Doch inzwischen ist das gute Verhältnis zwischen Österreich und seinen Nachbarn in die Krise geraten. Nicht nur in Ungarn, sondern auch in anderen neuen EU-Mitgliedstaaten kommt Kritik an der “Austrianisierung” auf. Am lautesten widersetzen sich nationale Bewegungen und Parteien dem Ausverkauf der eigenen, gerade privatisierten Unternehmen. Ihre Proteste zeigen Wirkung, denn sie treffen die Stimmung der Bevölkerung.
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October 4, 2007
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“Lichtsmog” ist für Astronomen ein echtes Problem – Slowenien erlässt als erster EU-Staat ein Gesetz gegen die strahlende Verschmutzung
Wien – Streulicht in der Atmosphäre – hervorgerufen durch nächtens hell erleuchtete Städte und nicht selten durch Straßenbeleuchtungen, die einen Teil des Lichts sinnloserweise nach oben abstrahlen – ist für Astronomen in besiedelten Gebieten ein Problem. Ganz davon zu schweigen, dass übermäßige Beleuchtung große Energiemengen verschlingt.
Vorreiter
Slowenien hat dem “Lichtsmog” nun per Gesetz den Kampf angesagt – laut Thomas Posch vom Institut für Astronomie der Universität Wien als erster EU-Staat auf gesamter Landesebene. Die Eindämmung des Lichtsmogs soll einerseits durch abgeschirmte Leuchten erreicht werden: So werden etwa Kugellampen verboten, die über den Horizont strahlen. Zudem soll die Beleuchtung von Gebäuden, etwa Kirchen, eingeschränkt werden. Weiters fordert das Gesetz die Reduktion der für öffentliche Beleuchtung eingesetzten Energie, was etwa durch teilweise Abschaltungen in der zweiten Nachthälfte erreicht werden kann.
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October 2, 2007
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15 Unternehmen haben ihr Interesse an der Übernahme von 49 Prozent an der Telekom Slovenia bekundet.
Laut dem slowenischen Wirtschaftsministerium haben 15 Unternehmen Interesse bekundet, 49,13 Prozent an Sloweniens grösstem Telekom-Unternehmen Telekom Slovenia zu übernehmen. Die Interessenten sind: Telekom Hrvatska aus Kroatien, Oger Telecom aus Saudiarabien, Magyar Telekom aus Ungarn, Skipti aus Island, Telekom Egypt und Sistima aus Russland…
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September 29, 2007
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Der US-Glücksspielkonzern Harrah’s Entertainment hat von Slowenien den Zuschlag für die Errichtung und den Betrieb der größten Kasinoanlage Europas erhalten. Eine entsprechende Absichtserklärung war am Wochenende unterzeichnet worden. Für den in Las Vegas ansässigen Konzern handelt es sich um eines der größten Auslandsprojekte.
Die Gesamtinvestitionen werden mit 750 Mio. Euro beziffert. Die meisten Kasinos betreibt Harrah’s in Las Vegas. Mit Expansionsraten um vier Prozent jährlich ist die Spielerstadt jedoch kein großer Wachstumsmarkt mehr. Daher sind die US-Konzerne darauf angewiesen, das Geschäft im Ausland auszubauen.
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September 26, 2007
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Der im Gütertransport eingefahrene Gewinn von 1,42 Mio. EUR habe das Minus in den Bereichen Reiseverkehr und Infrastruktur nicht abfangen können, meldet die Slovene Press Agency. Nach Aussage des General Managers Peter Puhan soll jetzt das Budget restrukturiert werden. Außerdem soll die Schuldenlast (256 Mio. EUR) reduziert und die veraltete Infrastruktur rekonstruiert werden. Als eines der Hauptprobleme bezeichnete Peter Puhan die hohen Arbeitskosten im Umfang von 58 Prozent der Gesamtkosten.
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September 19, 2007
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Unweit des bekannten Ferienortes Bled im Nordwesten Sloweniens plant die staatliche Elektrizitätsgesellschaft „Savske elektrarne d.o.o.“ einen zusätzlichen Staudamm zu bauen, der grosse Teile der unter Naturschutz stehenden Sava-
Schlucht unter Wasser setzen soll. Um dies zu verhindern, haben sich im Januar 1999 UmweltschützerInnen und BürgerInnen im „Committee for Saving the Sava Dolinka River“ formiert. Sie wehren sich dagegen, dass die Investoren die dringend nötige Sanierung des Staukraftwerkes HEPS Moste zum Anlass nehmen, flussabwärts ein zusätzliches Kompensationsbecken zu bauen. Damit könnten die Produktionskapazitäten (vor allem für den Strombedarf zu Spitzenzeiten) von 16,5 auf etwa 45 MW erhöht werden. Verloren gingen aber fast 4 km2 eines äusserst vielfältigen Ökosystems, das zahlreichen geschützten, auf der Roten Liste stehenden Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet. Während die Investoren auf das touristische Potential des neuen Stausees hinweisen, betont das Oppositionskomitee an seinen öffentlichen Veranstaltungen, dass gerade die intakte Natur und Landschaft die Grundlage einer Tourismusregion sind.
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