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Kleines Land mit grossen Chancen

Slowenien

Viel Interessantes über das hierzulande kaum bekannte Slowenien berichtete der slowenische Generalkonsul Alfred Killer bei einem Vortrag der Acherner Europa-Union. Von der positiven Entwicklung in dem Land profitiere dabei auch Deutschland.

Achern. Am Abend eines symbolträchtigen Tages, des EU-Reformgipfels in Lissabon, hatte die Europa-Union Achern als interessanten Vortragsredner den slowenischen Generalkonsul Alfred Killer (München) in das Hotel »Sonne Eintracht« eingeladen, um zum Thema »Slowenien vor der EU-Ratspräsidentschaft« zu sprechen. Jürgen Klemm, Vorsitzender des Acherner Ortsverbandes, begrüßte eine Schar interessierter Zuhörer, darunter den Direktor des Europa-Zentrums Baden-Württemberg in Stuttgart, Florian Setzen, sowie Udo Philipp als Vorsitzenden der Europa-Union Oberkirch.

Einzigartige Lage
»Ich könnte stundenlang über dieses kleines Land sprechen«, sagte Alfred Killer über das kleine Land an der Nordostküste des Adriatischen Meeres. Die einzigartige Lage Sloweniens als »wunderbare Mischung der Natur«, aber auch der Kultur, machte der von seinem Heimatland beseelte Generalkonsul an touristischen Perlen wie Piran, einer der schönsten Städte in Slowenien, deutlich.

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    Slowenien dorf

    Das Essen, die Atmosphäre und Architektur romanisch, die Ordnung, Strebsamkeit und Professionalität germanisch und die Gelassenheit, Gemeinschaft und Gastfreundschaft slawisch: so könnte man nach einer kurzen, intensiven Zeit das kleine Slowenien beschreiben. Natürlich greift das zu kurz, aber es ist schon etwas dran, wenn die Menschen sich in ihren gut gebauten Häusern die Wärme nicht nur aus dem Kamin holen, sondern aus intensiven Gesprächen mit ihren Nachbarn und Gästen und das bei einem hervorragenden slowenischen Wein. Von Katarzyna und Jan Opielka.

    Es ist kaum zu glauben, dass ein so kleines Land, das ungefähr die Größe Hessens hat, so vielfältig und sehenswert ist. Es lohnt aber durchaus, das neue EU-Mitgliedsland genauer unter die Lupe zu nehmen, gerade jetzt, da die Europäische Union um zehn Länder mit neuen Sprachen, vielfältiger Kultur, erstaunlichen Traditionen und atemberaubenden Landschaften bereichert wird. Schon das nördliche Einfallstor Sloweniens über den Karawankentunnel begrüßt die Besucher in Form imposanter Alpenketten, aber auch mit sozialistischen Bausünden, die hier und da neben schwarzen Industrieflecken entstanden waren und die „realsozialistische“ Vergangenheit widerspiegeln. Jugoslawien war als blockfreier Staat wohlhabender als die Ostblockstaaten, und Slowenien erwirtschaftete mit seinen Industrien das Gro des Inlandsproduktes. Nach dem Erlangen der Unabhängigkeit im Jahr 1991 konnte es sich wirtschaftlich stabilisieren und politisch an die EU binden. Wirtschaftlich spielt der Tourismus eine durchaus bedeutende Rolle.

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